Quick-Calm-Down · Übung 2 von 3

Raus aus dem „Ich versage“

Kleine Hacks, mit denen du vom Versagen-Gefühl in eine zuversichtliche Haltung kommst, ohne selbst auszubrennen.

Hier kommt dein Video zur Übung 2

Du kannst das Video auch einfach nur anhören, zum Beispiel unterwegs mit Kopfhörern.

So geht's

  1. Der Danke-Satz: Sag zu deinem Baby: „Danke, dass du mir zeigst, was du brauchst. Lass uns mal gucken, was es ist.“
  2. Der Lächel-Trick: Zieh für 60 Sekunden die Mundwinkel hoch, auch wenn dir gerade gar nicht danach ist. Dein Gehirn merkt das Lächeln und schüttet Glückshormone aus. Die größte Anspannung fällt ab.
  3. „Ich sehe dich“ statt „Alles gut“: Sag deinem Baby, was du wahrnimmst: „Ich sehe dich. Ich bin da.“ So fühlt es sich verstanden, und ihr bleibt verbunden.

Du musst nicht alles auf einmal machen. Such dir den Hack aus, der heute zu dir passt.

Deine Notbremse

Für die Abende, an denen gar nichts mehr geht:

  • Gib dein Baby kurz ab oder leg es sicher in sein Bettchen.
  • Geh für einen Moment raus und atme durch.
  • Halte deine Hände unter kaltes Wasser.

Ist dein Baby überreizt, helfen ganz ruhige Musik ohne Gesang und sanftes Schaukeln.

Und wenn du merkst, dass du dauerhaft über deine Grenzen gehst: Hol dir Hilfe. Das ist ein Zeichen von Stärke.

© family-in-harmony – Franziska Fabijenna Körber